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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 13.02.2007, 13:47 Titel: Das Dülkener Grammofonmuseum |
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Zum kulterellen Angebot Dülkens gehört seit 1994 die Ausstellung "Vom Phonographen zum Plattenspieler" sie zeigt einen Abriss über die Entstehungsgeschichte der Schallaufzeichnung, deren Tonträgern und Abspielgeräten von 1898 bis Ende der 50er Jahre, im Laufe von drei Jahrzehnten Sammelleidenschaft wird auf 60 Quadratmeter mit knapp 200 Geräten knapp die Hälfte ausgestellt. Um diese Ausstellung publik zu machen und in einem anderen Rahmen präsentieren zu können, gab es in den letzten Jahren mehrmonatige Ausstellungen in einigen Museen. Herr Dietsch, der in Dormagen eine sehenswerte Ausstellung zum Thema Phonogeräte der 60er bis 80 Jahre betreibt, stellt für zu gründendes Museum kostenlos seine Exponate zur Verfügung. Durch die Zusammenlegung zweier Sammlungen erarbeitete ich ein Konzept, welches ich als Teilnehmer der Dülken-Konferenz
Arbeitsgruppe Tourismusförderung im Dezember 2006 vorstellte.
Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, Stadt Viersen hat nach Auskunft keine Geeigneten, machte ich den Vorschlag, ob die Stadt nicht ein Grundstück, beispielhaft Melchersstiege zur Verfügung stellen würde, den Museumsbau und -betrieb würde ich übernehmen.
Alternativ wurden Gespräche mit einigen Investoren mit dem Ziel geführt, bevorzugt in Dülken ein Grammofonmuseum mit einer Ausstellungsfläche von 200 bis 300 Quadratmeter zu realisieren.
Wesentliches Ziel des Museums ist es, durch Veranstaltungen Touristen nach Dülken zu führen.
Erfahrungswerte:
- Ausstellung Schloß Rheydt 2005 12000 Besucher
- Ausstellung Ndrh. Freilichtm. Grefrath 2006 20000 Besucher
- Ausstellung Dülken jährlich 1000 Besucher
- Gründung eines Grammofonclubs in 2000 600 Mitglieder
Im Rahmen von Ausstellungen oder Treffen des Grammofonclubs gab es im letzten Jahr 28 musikalische Veranstaltungen über 1700 Gäste.
Der Internetauftritt www.grammofon.de wurde in 2006 über 46000 mal aufgerufen, zahlreiche Presseartikel, Radio- und Fernsehberichte zeugen von Interesse. Bei Interesse maile ich das komplette Konzept gerne zu. |
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Web-Andy
Anmeldedatum: 18.02.2007 Beiträge: 1
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Verfasst am: 18.02.2007, 16:52 Titel: Das Dülkener Grammofonmuseum |
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Hallo,
ich finde die Idee, ein Grammofon Museum einzurichten, ausgezeichnet. Vor ca. einem Jahr bin ich auf den Internetauftritt von Herrn Hess gestoßen und meine Frau und ich haben mehrfach den ca. 120km langen Weg von Dortmund nach Dülken angetreten um die Grammofon Sammung bei einer privaten Führung zu bewundern oder uns auch nur bei diversen Veranstaltungen an dem von Herrn Hess präsentierten Musikprogramm zu erfreuen. Seit dem ich selber im Besitz eines Grammofons bin haben mehrere Bekannte großes Interesse bekundet mehr über das Medium zu erfahren, allerdings ist die private Atmosphäre der aktuellen Ausstellung mit vorheriger Anmeldung nicht jedermanns Sache, zumal ein Spontaner Ausflug an den Niederrhein mit Besichtigung der Grammofonausstellung so leider nicht immer möglich ist. Ich glaube, dass ein solches Museum die Stadt Viersen schmücken würde, zumal die Sammung des Herrn Hess in ihrer Qualität und Quantität ihres gleichen sucht!
Schöne Grüße,
Andreas Mindt |
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Urbaner Archäologe
Anmeldedatum: 25.02.2007 Beiträge: 3 Wohnort: Im wilden Westen
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Verfasst am: 25.02.2007, 14:06 Titel: Dülkener Grammophon-Museum |
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Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen: die Sammlung des Herrn Hess ist eine Rose, die völlig zu unrecht nahezu im verborgenen blüht.
Ich bin oft und gern sowohl bei ihm zuhause, als auch bei den von ihm ausgerichteten Veranstaltungen zu Gast, und erfreue mich immer wieder an der Vielfalt der ausgestellten Geräte und an den "Hörproben" historischer Aufnahmen. Herr Hess kennt zu vielen seiner Exponate Fakten und Anekdoten, die diese Besuche sehr kurzweilig und informativ gestalten.
Auch die Möglichkeit, Platten und Geräte bei ihm zu erwerben und bei Bedarf Grammophone instand setzen zu lassen, nehme ich gerne wahr.
Es ist jedoch nicht zu übersehen, dass er längst an seine räumlichen Grenzen gestoßen ist. Weite Teile der Sammlung sind daher bereits eingelagert und nicht mehr ohne weiteres zu besichtigen. Eine dauerhafte Präsentation in geeignetem Rahmen, ergänzt um Exponate der „Nach-Schellack-Ära“, wäre in meinen Augen daher sehr wünschenswert. Wie sonst könnte der „Generation @“, die bereits mit „normalen“ Schallplatten kaum noch etwas anzufangen weiß, die Geschichte der Schallaufzeichnung und –wiedergabe plastischer vermittelt werden?
Ein entsprechendes Museum, vielleicht ergänzt durch eine thematisch passende Gastronomie sowie einen „Plattenladen“, würde ausserdem sicher eine Menge Schellackliebhaber aus dem Umland – und bei steigendem Bekanntheitsgrad auch weit darüber hinaus - anziehen.
Die Stadt Dülken sollte daher die Chance ergreifen, die sich ihr hier bietet.
Genug für heute, muss noch Platten sortieren
Gruss nach Dülken
Holger _________________ Es bekommt einer Sache besser, wenn sich einer dafür erwärmt, als wenn sich hundert darüber erhitzen. |
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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 29.05.2007, 12:18 Titel: Das Dülkener Grammofonmuseum |
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Es wird Wirklichkeit: die Sammlung Dietsch (Phonogeräte der 60-80er Jahre) sowie die Sammlung Hess (Phonographen, Grammofone, Plattenspieler (1895-1960) werden zusammengelegt und im "Alten Waisenhaus" Dülken ausgestellt. Ziel des Museum ist nicht nur die Darstellung der technischen Entwicklung, durch musikalische Veranstaltungen, Schauwerkstatt, Lesungen usw. wird dieses Museum mit Leben gefüllt.
Um den Betrieb zu gewährleisten, trafen sich die Gründungsmitglieder des Vereins "Grammofonica" am 18. Mai 2007. Die Satzung des gemeinnützigen Vereins liegt zur Prüfung dem Finanzamt vor.
Erste Veranstaltung mit der Möglichkeit, die neuen Museumsräume zu besichtigen, findet am 6. Juni ab 19.00 Uhr im alten Waisenhaus statt.
Chansonabend mit Janina Isabell Batoly&Jens Uwe Fiebig
Kleine Grammofonausstellung mit Vorführung Vorverkauf 10 Euro Benefizabend zugunsten des Vereins "Freunde von Kanew"
Infos unter www.grammofon.de
Einen besonderen Dank an dieser Stelle gilt Hr. Küppers (Wirtschaftsförderung Viersen) sowie Hr. Janissen sowie allen Mitwirkenden, die mir bei der Planung und Realisierung des Museums behilflich sind. |
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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 06.08.2007, 12:22 Titel: Das Dülkener Grammofonmuseum |
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Zur Unterstützung des Museums "Grammofonica" wird ein gleichnamiger, gemeinütziger Förderverein gegründet, vor drei Wochen unterzeichneten die Gründungsmitglieder die Vereinssatzung beim Notar, sodaß in Kürze mit der Eintragung ins Vereinsregister zu rechnen ist. Für einen Jahresbeitrag von 10 Euro wirbt dieser Verein um Mitglieder, wer Interesse hat, darf sich gerne mit mir in Verbindung setzen.
Volkmar Hess
Tel. 02162/45128 |
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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 25.09.2008, 15:50 Titel: Das Dülkener Grammofonmuseum |
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Kein Grammofonmuseum im Dülkener Alten Waisenhaus
Seit mehr als einem Jahr existiert der gemeinnützige Verein "Grammofonica e.V." Dennoch gelang es nicht, das Museum im Alten Waisenhaus zu eröffnen. Vielfältige Gründe wie z. B. der nicht geänderte Bebauungsplan, eine Nachbarschaft, die Veranstaltungen im Waisenhaus massiv behinderte und der dort eingezogenen Gastronomie damit die Geschäftsgrundlage entzog, sind da beispielhaft zu nennen. Dieses Trauerspiel beendete Helmut Dietsch. Er erwarb ein im Dormagener Zentrum liegendes Gebäude mit 450 Quadratmeter ebenerdiger Ausstellungsfläche, Platz genug für beide Sammlungen. In diesem Gebäude bietet mir Helmut Dietsch Räumlichkeiten an und bittet darum, meine Sammlung dort zu präsentieren.
In einem persönlichen Gespräch mit Hr. Thönnessen am 8. August versuchte ich ihm klarzumachen, daß ich meine Sammlung und damit auch meinen Arbeitsmittelpunkt lieber in Viersen belassen möchte. Seine Antwort war wenig ermutigend: die dazu nötigen Räume hat die Stadt Viersen nicht, auch eine finanzielle Unterstützung ist als freiwillige Leistung schwer darstellbar...
Im Laufe des nächsten Jahres wird das Dormagener Gebäude frei, daher drängt nun die Zeit. Das wäre schade für Dülken: erfahrene Museumsleiter sagen etwa 5000 Besucher jährlich voraus. Die alleine 2008 durchgeführten knapp 30 Veranstaltungen sorgten für etwa 3000 Gäste. Beteiligungen an Ausstellung "Blues Culture" in Sinsteden und "Charleston, Schellack, Bubikopf" in Neukirchen-Vlyun sorgten in 2008 für zahlreiche Presseartikel und Fernsehpräsenz..
Hilfreich wäre ein kommentierendes Gespräch mit Bürgermeister Thönnessen sowie Wirtschaftsförderer Thomas Küppers, auch um von dritter Seite zu unterstreichen, daß es sich bei dem Grammofonmuseum nicht um ein Randgruppenthema, sondern vielmehr um eine Wirtschaftsförderinitiative handelt.
Der in der RP vom 25.9. zu diesem Thema veröffentlichte Bericht wird bald unter www.grammofon.de online gestellt. Dieser Bericht kam zustande, weil der Vereinvorsitzende Wilfried Marek einen nicht veröffentlichten Leserbrief schrieb, abrufbar unter www.grammofonica.de |
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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 04.03.2009, 10:04 Titel: |
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Neue Vereinsgründung
Zur Unterstützung des Radio&Grammofonmuseums Dormagen wird ein "Förderverein internationales Phono-Radio-Museum Dormagen am Rhein" gegründet. Die Satzung liegt dem Finanzamt Neuss zur Prüfung auf Gemeinnützigkeit vor. Dem Vorstand werden neben Mitgliedern der Familie Dietsch, dem Club "Grammofoniker" auch ein Vertreter der Stadt Dormagen angehören.
Der Umzug großer Teile der Sammlung Hess wird Ende 2009 erfolgen, Ende 2009 Anfang 2010 wird das Museum eröffnen. Das Museumskonzept sieht vor, daß etwa 150 m2 fest unter den Sammlern Dietsch/Hess aufgeteilt werden, der Hauptraum jedoch wird mit Wechselausstellungen belegt. Zur Eröffnung ist eine Präsentation Radio&Phonotechnik aus NRW geplant, His Master´s Voice, die Geschichte des "Nippers" wird Schwerpunkt der 2. Ausstellung sein.
Dieses Konzept bedeutet, daß das "Dülkener Haus des nostalgischen Klanges" geöffnet bleibt und mit einer sehenwerten Ausstellung nach wie vor einen Anziehungspunkt für Touristen bietet. Die "Dülkener Erzählabenden"
erfreuen sich großer Beliebtheit werden auch weitergeführt.
Eine weitere Ausstellung kommt im Kreis Viersen zustande: Auf Einladung des Heimatbundes St. Tönis wird es vom 24. Mai - 2. August 2009 eine Präsentation mit 7-8 Veranstaltungen geben.
Auch Viersener Südstadtsommer wird weiterhin unterstützt:: Der Programmpunkt "Magic Moments" mit einer Ausstellung von Phonogeräten der 50er mit passender Musik, Oldtimer&Tänzern am 12. Juli 2009 sowie eine Beteiligung am Kunstfest am 9. August sind fest eingeplant.
Die Idee, das Grammofonmuseum im Viersen Bahnhof unterzubringen, wird an der Finanzierung scheitern.
Volkmar Hess, Dülken |
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Urbaner Archäologe
Anmeldedatum: 25.02.2007 Beiträge: 3 Wohnort: Im wilden Westen
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Verfasst am: 05.03.2009, 18:02 Titel: |
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Tja, Dülken: "Chance vertan!"
Nun kommt das Museum also nach Dormagen... Und damit auch die zahlreichen am Thema interessierten Besucher...
Ich freue mich schon auf die Eröffnung! Ob da wohl auch der eine oder andere Viersener Kommunalbeamte/-politiker dabei sein wird? Die entsprechenden Einladungen wird Herr Hess sicher nicht vergessen!
Schade, dass es angesichts des in diesem unserem Lande mittlerweile üblichen Dreiklanges aus Leerstand, Kettenläden und Schnellfressbuden in einer Stadt wie Viersen nicht möglich war, privates Engagement aus den Reihen der eigenen Bürger mal mit einem Minimum an Unterstützung - in finanzieller wie (verwaltungs-)technischer Hinsicht - zu fördern, um dieses Projekt innerhalb der eigenen Stadtgrenzen zu realisieren. Es wäre sicher nicht zum Schaden gewesen...
Umso großmütiger die Haltung des Herrn Hess, aller Rückschläge zum Trotz weiterhin an Dülken als Standort seiner Privatausstellung - parallel zum Dormagener Museum - festzuhalten und auch bei Stadtfesten etc. in Viersen wie gewohnt weiterhin mit dabeisein zu wollen.
Hut ab vor diesem Mann und seinem Engagement für die Sache!
Es grüßt aus dem Musikzimmer
Holger _________________ Es bekommt einer Sache besser, wenn sich einer dafür erwärmt, als wenn sich hundert darüber erhitzen. |
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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 02.04.2010, 15:12 Titel: |
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Internationales Radio&Phonomuseum Dormagen am Rhein
Eröffnung: 20. Juni 2010 11.00 Uhr
mit der Sonderausstellung: "Radio&Phonotechnik NRW"
Das geplante Museum rückt zum Greifen nah: der gegründete, gemeinnützige Förderverein gewinnt neue Mitglieder und Helfer. Ein Dankeschön an die Stadt Dormagen, insbesondere an Heinz Pankalla, Leiter des Büros für Bürgerschaftliches Engagement und Geschäftsführer des Fördervereins.
Die Einrichtungsarbeiten im Dormagener Museumsgebäude an der Bahnhofsstr. 2-4 haben begonnen, um die Sammlung Helmut Dietsch (Rundfunk-,Tonband- und Kasetten- und Phonogeräten) sowie Sammlung Volkmar Hess (Phonografen und Grammofone) zusammenzuführen. Mit knapp 500 qm sind die Räumlichkeiten nicht groß genug, um den ganzen Umfang der Exponate gleichzeitig zu präsentieren, daher wird nur ein kleiner Teil mit einer Dauerausstellung belegt. Den Hauptraum mit 150 qm wird im 3-6 Monatsrhythmus mit wechselnden Themen neu gestaltet. Ein Bibliotheksraum wird eingerichtet,
das Foyer bietet mit 50 qm Platz für Vorträge und musikalische Vorführungen.
Beide Sammlungen geben Auskunft über die Entwicklung von Tonträgern und deren Abspielgeräten und dokumentieren so ein knappes Jahrhundert Phonotechnik.
20 Veranstaltungspunkte alleine im Jahr 2010 machen dieses "Museum zu Anfassen" zu einem Einzigartigen in Deutschland.
2. Sonderausstellung ab Ende 2010: "Trötentöne" Phonographen&Grammofone.....von Edison bis His Masters Voice
Fazit: trotz "Dülken Konferenz" unter Leitung von Frau Krätschmer gelang es nicht, dieses Projekt hier zu realisieren. So freue ich mich nun auf mein neues Betätigungsfeld in Dormagen.
Bleibt zu hoffen, daß das 1 Mill. Euro teuere "Lichtkonzept" zumindest ansatzweise für Tourismus sorgt.
Die Veranstaltungen in 2009 erreichten 8000-10000 Besucher, unter google (volkmar hess grammofon) erkennt man das öffentliche Interesse.
Weitere Infos in Kürze auf www.grammofon.de |
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Urbaner Archäologe
Anmeldedatum: 25.02.2007 Beiträge: 3 Wohnort: Im wilden Westen
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Verfasst am: 28.07.2010, 12:53 Titel: |
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Nachdem das Museum nun schon fast sechs Wochen geöffnet ist und ich bereits zweimal das Vergnügen (im wahrsten Sinne des Wortes!) hatte, die dort ausgestellten Exponate unter kundiger Führung besichtigen zu dürfen, hier nun ein kleiner Bericht:
Die Sammlung des Herrn Hess war mir ja schon aus eigener Anschauung bekannt. Insofern habe ich im Museum viele schöne und seltene Geräte, vom Edison-Phonographen über ein "Klingsor"-Gerät aus deutscher Fertigung bis zum hervorragenden HMV-Schrankgrammophon mit mathematisch berechnetem Trichter im Museum wiedergesehen - und vor allem auch wiedergehört..
Die Rundfunkgerätesammlung des Herrn Dietsch hingegen kannte ich bisher nur aus Erzählungen. Insofern war ich sehr gespannt, wieviel davon wahr und wieviel "Anglerlatein" sein würde. Nun, ich kam aus dem Staunen kaum noch heraus! Selbst meine kühnsten Erwartungen wurden übertroffen.
Von den Detektorempfängern und Bausatzgeräten der Frühzeit über die "Goebbels-Schnauzen" der 30er Jahre und die ersten UKW-Geräte der frühen 50er Jahre bis hin zum Plastikzeitalter der 80er und 90er Jahre mit billigen und bunten Reklameradios spannt Herr Dietsch einen Bogen über fast ein dreiviertel Jahrhundert Rundfunktechnik.
Besonders gefallen hat mir dabei die momentane Sonderausstellung zu Rundfunkgeräten aus NRW, deren Schwerpunkt in den 50er und 60er Jahren liegt, und die auch bei vielen längst in Vergessenheit geratene "Nischenprodukte" wie etwa Tefifone nicht ausklammert. Einige alte Fernseh- und Musiktruhen (die "Multimediacenter" unserer Väter und Großväter) runden die liebevoll arrangierte Ausstellung ab.
Ein kleinerer Austellungsraum beherbergt zudem eine umfangreiche Sammlung von Tonbandgeräten verschiedenster europäischer und außereuropäischer Hersteller aus den 50er bis in die 80er Jahre. Hier habe ich einige Geräte entdeckt, deren weniger glückliche Zwillingsgeschwister noch ihr freudloses Dasein in meinem Keller fristen müssten - ich sollte doch mal wieder aufräumen da unten...
Das Archiv und die Bibliothek befinden sich noch im Aufbau. Wer also noch etwas zum Thema beisteuern möchte (alte Bedienungsanleitungen, Schaltpläne, Prospekte etc.), der möge sich vertrauensvoll an die Museumsmacher wenden! Bloß nix wegwerfen!
Den Besuch dieses Museums kann ich Interessierten jedenfalls nur empfehlen - ganz besonders natürlich an den Sonntagen, an denen Herr Hess dort auf seine bekannte und beliebte Art und Weise "Programm" macht und dem geneigten Besucher Schellack-Schätzchen aus seiner Sammlung zu Gehör bringt!
Mich wird man dort bestimmt noch öfter finden!
Es grüßt vom radio- und grammophonfreien Arbeitsplatz
Holger _________________ Es bekommt einer Sache besser, wenn sich einer dafür erwärmt, als wenn sich hundert darüber erhitzen. |
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volkmar hess
Anmeldedatum: 18.12.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: 13.08.2010, 10:42 Titel: |
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Internationales Phono + Radio - Museum Dormagen am Rhein
Wer hätte dies gedacht: täglich lesen 5 - 10 Gäste die Beiträge zum Museum in diesem Forum. Es zählt damit zu den Meistgelesenen. ( Platz 2)
Nachdem Scheitern des Standortes Dülken oder Viersen wurden, ohne die Sammlungen Dietsch/Hess einzurechnen, 600.000 Euro in Dormagen investiert, um das Museum Realität werden zu lassen.
Steigende Besucherzahlen dokumentieren reges Interesse, die 1. Radio&Grammofonbörese Dormagen ist für 2011 geplant, für Mitglieder des gegründeten Fördervereins ist Teilnahme&Eintritt kostenfrei.
Fotos, Jahresprogramm, Förderverein: www.grammofon.de/museum
Volkmar Hess, Dülken |
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